Zwölfte Etappe: Von der Hansestadt Bremen bis in die Seefahrerstadt Elsfleth

Bremen, die Heimatstadt der weltberühmten Stadtmusikanten, ist eine traditionelle Handels- und Kaufmannsstadt mit allen Fassetten historischer und moderner Lebensart, in der sich Geschichte und
Tradition mit Hightech und Wissenschaft zu einem spannenden Gesamtbild vereinigen. Wahrzeichen der
Hansestadt bleiben das zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die Statue des Rolands, der seit 1404 auf dem historischen Marktplatz über die Freiheit und Unabhängigkeit Bremens wacht. Im ältesten Stadtviertel Bremens, dem Schnoor, reihen sich gemütliche Kneipen und Restaurants, Kunsthandwerkbetriebe und originelle Läden in historischen Gebäuden aneinander und bilden eine schmale Gasse. Hier und da dringen Sonnenstrahlen durch die enge Bebauung und erhellen einen Hinterhof oder den Platz eines Cafés, das dazu einlädt, den müden Beinen eine Pause zu gönnen. Von Bremens Weserpromenade, der Schlachte, geht die Fahrt weiter vorbei am Besucherzentrum der Brauerei Beck & Co, entlang der Neustädter Häfen und über das Ochtum-Sperrwerk in die Wesermarsch, eine der größten zusammenhängenden Grünlandregionen
Europas. Das Bild ist hier geprägt von schwarz-bunten Kühen, friedlich blökenden Lämmern, grasenden
Pferden, tuckernden Treckern und heimeligen Fachwerkhäusern. In den sogenannten Melkhüs kann man diese Landschaft sogar schmecken: In den kleinen grünen Holzhäuschen servieren Bäuerinnen und Landfrauen von Mai bis Oktober täglich Leckereien aus Milchprodukten wie fruchtige Quarkspeisen, herzhafte Käsebrote oder Milchkaffee. Eine der insgesamt acht Milchraststätten befindet sich in unmittelbarer Nähe des Weser-Radweges in Berne-Ohrt.

Zwischen Lemwerder und Berne waltet der Einfluss zweier Traditionswerften. Wurden hier früher Dielenschiffe und Großsegler gebaut, nehmen die hochmodernen Unternehmen heute Aufträge über Luxusyachten und Spezialschiffe aus aller Welt entgegen. Mit ein bisschen Glück lässt sich eines dieser imposanten Wasserfahrzeuge auf der Weser erblicken Um auf dem Weser-Radweg vom Melkhus in Berne-Ohrt in die Seefahrerstadt Elsfleth zu gelangen, müssen Radler über die Huntebrücke fahren, die den der Weser zufließenden Huntearm überquert. Elsfleth zählt zu den ältesten Orten an der Unterweser. Die günstige Lage im Weser-Hunte-Dreieck sowie die Nähe zur Nordsee begründen die seit jeher bestehende Verbundenheit Elsfleths zur Seefahrt. Im Haus Elsfleth, einer schönen alten Bürgervilla direkt an der Weser, informiert das Schifffahrtsmuseum Unterweser über die vielfältige maritime Entwicklung entlang der Unterweser.


Alternativ zur Huntebrücke radeln Sie über die idyllische Weser-Insel „Elsflether Sand“. Die Alternativroute birgt jedoch den Nachteil, dass man das Städtchen Elsfleth komplett umfährt und am Ende der Ausweichstrecke das Huntesperrwerk, welches für Radfahrer nur stündlich zu passieren ist, nutzen muss. So gelangen Sie aber direkt zur maritimen Hafenstadt Brake.

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