Sechste Etappe: Von Rinteln bis nach Bad Oeynhausen

Enge Gassen, malerische Winkel und ganze Zeilen fachwerkbunter Häuser können Sie in der über 750 Jahre alten ehemaligen Universitäts- und Festungsstadt Rinteln bewundern. Das frühere Rathaus von 1583 zeigt sich im schönsten Weserrenaissance- Stil. Wer in Rinteln das erste Mal den historischen Marktplatz betritt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Das geschlossene Ensemble restaurierter Fachwerkhäuser ist seit dem 13. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Form erhalten. Einen spannenden Einblick in die Geschichte der Stadt erhalten Sie im Museum Eulenburg. Einheimische und Besucher füllen den Platz, lassen sich in den zahlreichen Cafés, Bistros und Restaurants nieder und genießen die Atmosphäre zwischen den prachtvollen Bauten der Weserrenaissance. Lohnenswert ist auch ein Bummel durch die kleinen Geschäfte in den verwinkelten Gassen der Rintelner Innenstadt. Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt ist der Turm von St. Nikolai. Die dreischiffige Hallenkirche, ein mächtiger Bau, wurde erstmals 1238 erwähnt. Gestern wie heute ist sie Mittelpunkt der vitalen Stadt. Die geheimnisvollen Seiten Rintelns lassen sich am Besten während einer Nachtwächterführung erleben.

Von der Innenstadt Rintelns führt Sie die Hauptroute des Weser-Radweges zum Wasserparadies Doktorsee. 800 Meter Badestrand, 6.500 Meter Ufergelände, 600.000 qm Wasserfläche, 350.000 qm Camping-Areal, eine SEEsauna: nüchterne Zahlen, die für Ferienspaß pur stehen. Am Doktorsee fühlen sich Jung und Alt gleichermaßen wohl. Ob schwimmen, surfen, paddeln, Tretboot fahren, rudern oder segeln - hier finden Sie immer einen Grund vom Drahtesel abzusteigen. Highlight ist das alljährlich am vierten Juli-Wochenende stattfindende Fest "Doktorsee in Flammen“, das Besucher aus nah und fern zu Live-Konzerten und großem Höhenfeuerwerk lockt.

Vom Doktorsee führen die Haupt- und Alternativroute weiter nördlich nach Vlotho. Entscheiden Sie sich für die Hauptroute, lohnt sich ein Tagesausflug nach Bückeburg. Sehenswert ist vor allem das Bückeburger Schloss, das in längst vergangene Zeiten einlädt. Bei der Schlossführung beeindrucken besonders der Goldene Saal mit der berühmten Götterpforte und der Große Festsaal. Auch das Hubschraubermuseum und die Fürstliche Hofreitschule, die fast täglich wertvolle Hengste aller heute noch erhaltenen Barockpferderassen im liebevoll restaurierten Marstall zeigt, sollten Sie nicht verpassen. In Vlotho hat das Gesundwerden eine lange Tradition. Reines Moor und Heilwässer aus den Tiefen der Erde sind noch heute die Garanten für den Ruf der Stadt. Von Vlotho aus geht es direkt nach Bad Oeynhausen, eine Stadt, die mit Flair und Esprit auftrumpft.

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