Neunte Etappe: Von Nienburg bis nach Hoya

Nienburg, wohl ursprünglich von „Neue Burg“ abgeleitet, ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum an der Mittelweser. Historische Stadt an der Deutschen Fachwerkstraße mit einer über 1000-jährigen Geschichte. Einst residierten hier die Grafen von Hoya. Die heute rund 31.000 Einwohner zählende Stadt wurde 1025 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter wichtige Festungsstadt am Weserübergang. Liebevoll restaurierte Fachwerkgebäude, Burgmannshöfe wie der Posthof, der Hakenhof oder der Fresenhof, Ackerbürger- oder Patrizierhäuser zeugen von der langen Geschichte. Ende des 18. Jh. wurde Nienburg durch ein streng gehütetes französisches Biskuitrezept um ein süßes Geheimnis reicher. Die „Nienburger Bärentatzen“ sind noch heute etwas Besonderes „Nienburger Bärentatzen“ können Sie auch auf andere Art und Weise kennen lernen. Begeben Sie sich auf Spurensuche zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, folgen Sie den aufgemalten Bärentatzen. 500 „Trittsiegel“ dieser besonderen Art führen durch die gesamte Altstadt und dienen geschichtsbegeisterten Besuchern zur Orientierung. Der 3,3 km lange Rundweg ist in einer Broschüre beschrieben. Sollten Sie mittwochs oder samstags Nienburg besuchen, lassen Sie sich „Europas schönsten Wochenmarkt“ nicht entgehen (Auszeichnung der Stiftung „Lebendige Stadt“). Darüber hinaus verfügt Nienburg über eine interessante Museumslandschaft: Regionalmuseum, Niedersächsisches Spargelmuseum und Polizeimuseum Niedersachsen. Erfrischung findet man im neuen Familien-, Sport- und Gesundheitsbad Wesavi.

Ab Nienburg haben Sie die Möglichkeit beide Flussseiten zu befahren. Die Hauptroute führt am Nienburger Hafen über die Weserbrücke auf die linke Weserseite bis Drakenburg. Vorbei am Schiffsanleger geht die Reise nach Marklohe mit der romanischen St. Clemens-Kirche und ihren beeindruckenden Deckenmalereien. Die Alternativroute führt von Nienburg auf der rechten Weserseite nach Drakenburg. Über das Weserwehr kommt dort die Hauptstrecke ebenfalls in den historischen Ortskern, während die Alternativroute dann auf der linken Seite am Schleusenkanal nach Schweringen führt. In Drakenburg ist das Altdorf mit dem Weserrenaissance- Torbogen und der Johannis-der-Täufer-Kirche von Bedeutung. Im Wassererlebnispark „Wassarium“ Drakenburg gibt es alles rund um das nasse Element. Weiter geht die Fahrt auf der Hauptroute wesernah in Richtung Eystrup und Hoya.

Über die Weserfähre Schweringen-Gandesbergen (aktuelle Fährzeiten auf www.grafschaft-hoya.de) wechselt die Hauptstrecke wieder auf die linke Weserseite und führt über Bücken nach Hoya, während die Alternativroute auf der rechten Weserseite bleibt und über Eystrup nach Hoya führt. In Eystrup sind die Windmühle Margarethe und die Senf- und Essigfabrik Leman sehenswert. In Bücken ist die romanische Stiftskirche mit ihrer Doppelturmfassade ein „Muss“. Der „Dom des Hoyaer Landes“ ist mit großartigen Kunstschätzen ausgestattet.

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