Dritte Etappe: Von Hameln bis nach Minden

Hameln ist als Rattenfängerstadt weltweit bekannt. Zwischen Aschenputtel in Polle und Baron Münchhausen in Bodenwerder ist hier der dunkelste Geselle der Deutschen Märchenstraße zu Hause - der Rattenfänger. Diese mythenvolle Sage wird jedes Jahr in den Sommermonaten während des berühmten Rattenfänger-Freilichtspiels wieder lebendig. Von MitteMai bis Mitte September können Sie das Spektakelrund um den Rattenfänger an zahlreichen Terminenerleben. Auch die Hamelner Altstadt mit ihren Weserrenaissance-und Fachwerkhäusern in den kleinen, geheimnisvollen Gassen wird Sie beeindrucken. Ein Abstecher lohnt sich auch in die Schauglasbläserei. Hautnah können Sie hier das über 2000 Jahre alte Kunsthandwerk miterleben. Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Weser-Rundfahrt. Von April bis Oktober werden in Hameln Linien- und Rundfahrten mit den Weserschiffen angeboten. Über die Fischbecker Straße in Hameln geht es weiter nördlich nach Hessisch Oldendorf. Unterwegs lohnt ein Abstecher zum Stift Fischbeck. Verwunschen schön präsentiert sich hier eines der ältesten Damenstifte der Region. Das Stift Fischbeck aus dem Jahr 955 ist mit seiner unverfälscht erhaltenen romanischen Bauform und der Geschlossenheit seiner Anlage mit Kreuzgang ein Beispiel mittelalterlicher Klostertradition. Wer Hessisch Oldendorf besucht, kommt auch an ihm nicht vorbei: dem Baxmann. Er ist der Protagonist einer düsteren Sage, die von Habgier, Betrug und ewiger Strafe erzählt. Klar, dass sich dieser Mythos auch im Stadtbild wiederfindet: nicht nur als Brunnenfigur am Marktplatz, sondern auch als leibhaftiger Stadtführer. Nach einem Besuch in Hess. Oldendorf führt die Hauptroute weiter nach Großenwieden. Hier haben Sie die Möglichkeit mit der Gierseilfähre die Weserseite zu wechseln, um der Alternativroute nach Rinteln über Hohenrode und Exten zu folgen. Auch über die Hauptroute erreichen Sie das fachwerkbunte Städtchen Rinteln. Auf dieser Strecke lohnt sich z.B. ein Abstecher zur Schaumburg. Der Aufstieg zur Schaumburg ist zwar beschwerlich,der Ausblick auf das Wesertal entschädigt jedoch jede Mühe. Enge Gassen, malerische Winkel und ganze Zeilen fachwerkbunter Häuser können Sie in der ehemaligen Universitäts- und Festungsstadt Rinteln bewundern. Das frühere Rathaus von 1583 zeigt sich im schönsten Weserrenaissance-Stil. Wer in Rinteln das erste Mal den historischen Marktplatz betritt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Das geschlossene Ensemble restaurierter Fachwerkhäuser ist seit dem13. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Form erhalten. Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt ist der Turm von St. Nikolai. Die dreischiffige Hallenkirche, ein mächtiger Bau, wurde erstmals 1238 erwähnt. Von der Innenstadt Rintelns führt Sie die Hauptroute des Weser-Radweges zum Wasserparadies Doktorsee. Ob schwimmen, surfen, paddeln, Tretboot fahren, rudern oder segeln - hier finden Sie immer einen Grund vom Drahtesel abzusteigen. Highlight ist das alljährlich am vierten Juli-Wochenende stattfindende Fest "Doktorsee in Flammen", das Besucher aus nah und fern zu Live-Konzerten und großem Höhenfeuerwerk lockt. Vom Doktorsee führen die Haupt- und Alternativroute weiter nördlich über Vlotho und Bad Oeynhausen nach Porta Westfalica. Hier thront das monumentale Kaiser-Wilhelm-Denkmal über der Weser und markiert den Übergang vom Weserbergland in die norddeutsche Tiefebene. Das Etappen-Ende liegt in Minden.

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